Cluster of Excellence –
University of Freiburg

Zentrale Ziele des BIOSS-Forschungsprogrammes

Die Forschungsstrategie von BIOSS beruht auf der Kombination von modernen analytischen und synthetischen Ansätzen zur Analyse von komplexen Signalwegen. Mit Hilfe dieser dialektischen analytisch-synthetischen Strategie wird es den bioss Wissenschaftlern gelingen, ein detaillierteres Verständnis (sowohl funktionell als auch quantitativ) der Zusammenhänge von Netzwerken und Kaskaden in Signalsystemen zu gewinnen.

Die relevanten Fragen, deren Beantwortung zum Verstehen der Signalprozesse beitragen sind:

-  Wer ist beteiligt und mit Wem interagieren die Signalproteine?
-  Was ist das Resultat der einzelnen Signale?
-  Wie entstehen die Signale und Wo werden sie prozessiert?
-  Wann wird ein bestimmtes Signal ausgelöst und Wie stark muss es sein, damit eine definierte Reaktion als Antwort darauf erfolgt?

Biologische Signalwege sind das Resultat evolutionärer Prozesse. Das Forschungsprogramm von BIOSS profitiert davon, dass alle wichtigen Modellorganismen (Bakterien, Hefe, Würmer, Fliegen, Fische, Moos, Mäuse, Arabidopsis, Reis und der menschliche Organismus) in Freiburg sehr gut bekannt und erforscht sind. Auf diesen exzellenten Forschungsgrundlagen baut das interdisziplinäre und speziesübergreifende Forschungsprogramm von bioss auf. Es beinhaltet sowohl 2 analytische Bereiche - die Erforschung von Signalprozessen innerhalb (A) und zwischen (B) Zellen - als auch einen synthetischen Bereich (C), in dem die Ergebnisse der Analysen und Modelle durch den Nachbau der analysierten Systeme verifiziert werden. Der Bereich Technologieentwicklung (D) und die BIOSS Service-Einheit (Z) bieten essentielle Unterstützung für die ersten drei Bereiche.

BIOSS Area A: Intra-cellular Signalling Pathways

BIOSS Area B: Supra-Cellular Signalling Pathways

BIOSS Area C: Synthesis and Engineering